IMKERARBEIT

 

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Die Arbeit des Imkers im Jahresablauf

Jänner Winterruhe des Bienenvolkes, eventuell Reinigungsflüge an sonnigen Tagen. Winterarbeiten des Imkers: Rähmchen bauen und Beuten reparieren.
Februar Reinigungsflüge der Bienen bei Temperaturen über 12°. Eventuelle erste Bruttätigkeit. Der Imker sollte die Fluglöcher und die Bodenbretter reinigen.
März Starke Bruttätigkeit im Volk. Kontrolle des Imkers der Futtervorräte in den Stöcken.
April Erste Schwarmtätigkeit der Völker.
Mai Größte Schwarmtätigkeit. Der Imker kann durch regelmäßige Kontrolle der Völker das Schwärmen verhindern; es bietet sich aber auch die beste Möglichkeit zur Königinnenzucht.
Juni Größte Volksstärke; Erreichung der Trachtreife; größte Sammeltätigkeit - pro Stock bis zu 5 kg Gewichtszunahme täglich möglich. Der Imker kann erstmals ernten. Es ist jedoch darauf zu achten, dass genügend Futter im Volk verbleibt. Ablegerbildung.
Juli Bautrieb geht stark zurück, erste Winterbienen entstehen; Räubereien möglich; Größte Sammelkapazität. Der Imker muss trachten, dass die Bienen genug Honigraum haben, sonst bleibt zu wenig Platz für den Aufbau des Wintervolkes. Jungvolkbildung ist auch im Juli durch Kunstschwärme mit Honigraumbienen möglich.
August Umstellung des Volkes auf Winterbetrieb voll im Gange, Verdrängung der Drohen. Der Imker räumt die Honigzargen ab; Winterfütterung der Völker durch den Imker; Varroabehandlung.
September Beginnende Winterruhe - Verkleinerung der Völker.  Sortierung des Wabenvorrates und Überwinterung; Wachsverarbeitung.
Oktober Noch Legetätigkeit der Königin - Winterbienen. Varroakontrolle der Imkers; Entfernung von drohnenbrütigen Königinnen; Aufräum- und Reinigungsarbeiten des Imkers der Beuten, Waben, Rähmchen;
November Beginn der Brutpause. Der Imker muss bei starkem Varroabefall nochmals eine Behandlung durchführen. Propolisverarbeitung.
Dezember Absolute Winterruhe im Volk.